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Chillig in Schillig | Heimatland | torbografie.de

Das die Bürgersteige nicht hochgeklappt waren, war eigentlich das einzige. Ich hatte mir fest vorgenommen einen Kurzurlaub an der Küste mit meinem Bruder zu machen, mit zwei Übernachtungen im Wohnmobil und das direkt nach Weihnachten. Wetter war egal… Unser erstes Ziel war der Wohnmobilstellplatz in Neuharlingersiel, der leider komplett voll war. Also weiter nach Horumersiel. Bei Sauwetter im Winter würde ich es als Einöde bezeichnen, zumindest den Stellplatz am Yachthafen. Grund genug um den nächsten Stellplatz anzufahren, der zum Glück nicht allzuweit entfernt war – Schillig. Im Sommer anscheinend ein heissbegehrter Urlaubsort der Nordrheinwestfalen. Was soll ich sagen, der Name war Programm. Im Gegensatz zu Horumersiel war hier aber wenigstens ein Sandstrand und ein riesiger verlassener Campinplatz. Einziges Mank0, selbst der Stromanschluss am Stellplatz war abgestellt. Deswegen habe wir den Urlaub auf eine Nacht verkürzt. Bei dem Ferienprogramm vor Ort war das aber auch ok. Nachdem die Spaziergänger vom Nachmittag verschwunden waren, standen wir komplett alleine in Strandnähe am Rande des verlassenen Campingplatzes. Also Grill an, Kölsch auf und den Rest mit einer Flasche „Monkeys 47“ Gin schön getrunken. Man war das dunkel da… Mehr als der kleine Vampir hätte ich mir an Grusel da nicht zugetraut.

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